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Zurück zur Balance

Updated: Oct 4, 2018

Der Weg zurück zu optimaler Bewegungsgesundheit ist oft schwer und langwierig. Er erfordert viel Motivation, Durchhaltevermögen, die Fähigkeit mit Rückschlägen umzugehen und sehr oft auch professionelle Hilfe von einem MSK Physiotherapeuten.

MSK PTs sind speziell ausgebildet und helfen dir einen individuellen Plan für dich zu erstellen. Dieser Plan ist auf dein spezielles Problem, deine Ziele und deinen Alltag abgestimmt. Keine Website, Instagram Page oder YouTube Video kann das ersetzen. Es ist schwierig genug den Plan durchzuziehen, da ist es doch zumindest besser, wenn du dir nicht auch noch einen Kopf darüber zerbrechen musst WIE der Plan aussehen muss! Außerdem kannst du dir bei einem professionell erstellten Plan sicher sein, dass kein unnötiger Blödsinn dabei ist, der dir nur wertvolle Zeit stielt, jedoch keinen Mehrwert hat.


Der optimale Prozess wie jemand seine Bewegungsgesundheit verbessert läuft meiner Meinung nach in 4 Schritten:


4 Schritte zurück zur Balance:


1) Du bist verantwortlich WIE und WIEVIEL dein Körper bewegt wurde/wird!

2) Finde heraus, was genau an deinem WIE und deinem WIEVIEL nicht optimal war/ist!

3) Verändere dein Wie und verändere dein Wieviel!

4) Erhöhe deine Belastbarkeit und werde besser als zuvor!


Hier passt vielleicht die Geschichte des großen Mannes:

Ein sehr großer Mann kommt durch meine Tür. Als er sich beim hereingehen durch die Tür den Kopf stößt, wirkt er nicht sonderlich verärgert oder überrascht, nur etwas schmerzhaft. Auf meine Frage warum er heute bei mir ist, antwortet er: "Immer wenn Ich durch eine Tür gehe, fängt mein Kopf an zu schmerzen."

Ich lasse ihn 1x durch meine Tür gehen und er stößt sich den Kopf erneut, auch beim zweiten Mal stößt er sich den Kopf. "Spüren sie jetzt ihren typischen Schmerz?", frage Ich. Er antwortet mit einem klaren, Ja. Ich frage ihn, ob ihm auffällt, dass er sich jedes Mal den Kopf stößt, wenn er durch die Tür geht. Er wirkt verwundert... Geht ein drittes Mal durch die Tür und stößt sich den Kopf. "Oh ja, das ist mir bisher noch nie aufgefallen!", antwortet er.


Dieses überzeichnete Beispiel ist etwas krass, Ich weiß, allerdings ist es im übertragenen Sinn sehr nahe an der Wahrheit:


  1. Ein Patient kommt mit Schmerzen in die Praxis. Der große Mann kommt mit Kopfschmerz beim durch die Tür gehen.

  2. Der MSK PT lässt ihn mehrmals seine schmerzhafte Bewegung durchführen Der Mann geht ein paar Mal durch die Tür.

  3. Der MSK PT erkennt was an dieser Bewegung nicht optimal ist (es wäre schön, wenn dieser Teil immer so einfach wäre...) Wir erkennen, dass sich der der Mann beim durch die Tür gehen jedes Mal den Kopf stößt.

  4. Der MSK PT den Patienten darauf aufmerksam. Wir merken, dass dem Mann nicht bewusst ist, dass er sich den Kopf stößt und machen ihn darauf aufmerksam.

  5. Der Patient erkennt, dass seine Art sich zu bewegen direkt mit den Symptomen zusammenhängt (auch das wäre schön, wenn das immer so einfach wäre...) Der Mann erkennt, dass er sich den Kopf stößt und, dass dies seinen Schmerz hervorruft.

  6. Der MSK PT zeigt ihm, wie er diese Bewegungsgewohnheit ändert. Wir zeigen ihm, was er anders machen soll, damit er sich nicht mehr den Kopf stößt.

  7. Der Patient ändert seine Bewegungsgewohnheiten (...Ich muss mich jetzt nicht wiederholen, oder...?) Der Patient duckt sich jedes Mal wenn er durch die Tür geht.

  8. Der Patient trainiert seinen Körper und steigert seine Belastbarkeit, damit er in Zukunft weniger anfällig ist, für derartige Probleme. Wir könnten an dieser Stelle sagen, dass wir seinen Schädel abhärten und belastbarer machen, allerdings wäre es wahrscheinlich besser für ihn, wenn wir seine Oberschenkel stärken, damit diese mehr Kraft fürs ducken haben ;-)


Zurück zu unseren 4 Schritten:


Du bist verantwortlich WIE und WIEVIEL dein Körper bewegt wurde!

Du solltest dich mit dem Gedanken anfreunden, dass du selbst daran schuld bist!

Wie und Wieviel DU DICH bewegst, ist die Ursache deines Problems. Also bist auch DU verantwortlich, etwas daran zu ändern.

Wenn du nicht von jemand anderem verletzt worden bist (z.B.: Sportverletzung mit Fremdeinwirkung) gibt es wahrscheinlich nicht viel mehr Verdächtige, die deinen Körper bewegen.


Finde heraus, was genau an deinem WIE und deinem WIEVIEL nicht optimal ist!

WIE du dich bewegst und WIEVIEL du dich bewegst kann zu viel oder zu wenig sein, "falsch" oder "richtig".

Um diese Dinge herauszufinden, brauchen die meisten Patienten professionelle Hilfe. MSK Physios analysieren deine Bewegung und erkennen wo deine Schwachstellen liegen. "Falsch" und "Richtig" ist ein sehr überholter Ansatz, der so nicht ganz stimmt. Aktuelle Wissenschaft führt uns nämlich in eine etwas andere Richtung, die viel mehr Sinn macht.

Wir MSK Physios sind die jenigen, die herausfinden welche Bewegungsmuster fehlerhaft sind und gemeinsam mit dir finden wir heraus, WIEVIEL du momentan bewegen kannst/sollst.


Verändere dein Wie und Wieviel!

Deine Bewegungsgewohnheiten haben zu deinem Problem geführt. Nur wenn du diese änderst oder erweiterst kannst du dein Problem verändern.

Gewohnheiten zu verändern ist schwierig, jedoch möglich, und das in jedem Alter. Manchmal fehlt einem nur die richtige Vorgehensweise oder die nötigen Fähigkeiten.


Erhöhe deine Belastbarkeit und werde besser als zuvor!

Deine schwächste Burgmauer sollte immer stärker sein, als die stärkste Waffe deines Feindes!


oder etwas weniger kriegerisch:


Eine Brücke sollte immer etwas belastbarer sein, als sie täglich belastet wird!


Schmerzfrei zu sein ist eine Sache, schmerzfrei zu bleiben eine andere! Wenn deine Bewegungsgewohnheiten verändert sind, und dein Gewebe belastbarer kannst du dein Risiko einer erneuten Verletzung auf ein Minimum reduzieren.

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